Förderung und Partner
Die Projektträgerin
Die Heinz Sielmann Stiftung ist die Trägerin des Naturschutzgroßprojektes Mittelelbe – Schwarze Elster. Die Stiftung mit Hauptsitz in Duderstadt (Niedersachsen) wurde 1994 von Heinz und Inge Sielmann gegründet und setzt sich seitdem u.a. für den Erhalt für Refugien der Tier- und Pflanzenwelt sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz ein.
Finanzierung
Projekt I (Planungsphase 2020 bis 2023) wurde gefördert durch:
- Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (75 %)
- Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt (MWU) (bisher MULE) (15 %)
- Heinz Sielmann Stiftung (10 % Eigenanteil)
Die Zwischenphase (2024 bis 2025) wurde gefördert durch:
- Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt (MWU) (90 %)
- Heinz Sielmann Stiftung (10 % Eigenanteil)
Projekt II (Umsetzungsphase 2025 bis 2035) wird als Modellvorhaben im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz gefördert durch das:
- Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Projektpartner
Biosphärenreservat Mittelelbe
Als Schutzgebietsverwaltung stellt sie den Schutz des Gebietes sowie die Verzahnung der Maßnahmen mit den angrenzenden Teilen des Biosphärenreservates sicher. Zudem sind die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit dem BRME in der Lage, die durchgeführten Maßnahmen auch über die Projektlaufzeit hinaus zu betreuen.
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen - Anhalt (LHW)
Dem LHW obliegt der Hochwasserschutz der Elbauen sowie des Fluss- und Auenbereichs der Schwarzen Elster. Ergänzend zum NGP MESE fördern beispielsweise Deichrückverlegungen und -schlitzungen, aber auch die Sicherung von Altwassern im Fördergebiet die ökologische Aufwertung der Auen-/Flusslandschaft.
Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV)
Die WSV befasst sich mit der Planung von Maßnahmen zur Eindämmung der Sohlerosion in der Elbe sowie Verbesserung der Lebensräume im und am Fluss. Auch hier überlagern sich die Planungsräume und wirken somit ergänzend. Das als "Pilotmaßnahme Klöden" bezeichnete Projekt, bezieht sich auf Elbe-km 184,5 - 198,6.
Weitere Kooperationen
Förderverein Hofgestüt Bleesern e.V.
Der Verein bemüht sich um die Rettung des ehemaligen kurfürstlich-sächsischen Hofgestüt Bleesern und setzt sich darüberhinaus um die Vernetzung regionaler Projekte zu Kultur- und Naturgütern im Bereich der mittleren Elbe ein.